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Augen auf bei der Berufswahl

Ich bin gerade dabei, aus dem Haus zu gehen und meine Sachen ins Auto zu packen, um in die Schule zu fahren.

Mein 15jähriger Nachbar Tim schlurft müde mit Kopfhörern in den Ohren auf der gegenüberliegenden Straßenseite und schlappt zu seinem Fahrrad.

Frau B: „Hallo, Tim. Bist du auch noch so müde wie ich?“

Tim (versucht mich zu lokalisieren, schaut hektisch nach links und rechts): „Ah. Ja. Aber Sie haben’s gut. Können jetzt im warmen Auto sitzen.“

Frau B (lächelt milde): „Ja, schon. Aber dafür muss heute bis 17 Uhr in der Schule bleiben.“

Tim (ernst): „Na, aber Sie sind Lehrerin. Augen auf bei der Berufswahl.“

Sagt’s, dreht sich um und geht.

Frau B (sprachlos) grinst. Wo er recht hat, hat er recht.

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Ferienbilanz

I’m in love. 🎀 In love with Faschingferien.

Verliebt in den Frühling. Erholt. Quality time mit Freunden. Korrigiert. Gelesen. Vietnamesisch gekocht 🍜. Kino. Sonne angebetet. Gelesen. Gegrillt. Shopping (sogar erfolgreich). Garten regelmäßig nach neuen Knospen, Trieben und Blättern abgesucht. Lange aufgeblieben. Ausgeschlafen. Extreme couching.

Nie zuvor fühlte sich eine Woche Ferien länger, erholsamer und „reicher“ an als diese.

Bereit für morgen.

Ich wünsche allen, die am Montag wieder loslegen, viel Power.

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Word Clouds

Kennt ihr schon diese beiden Websites, auf denen man coole „word clouds“ erstellen kann?

1. Wordle

Auf http://www.wordle.net  kann man vielfältige Wortwolken erstellen – dabei können Design, Farbe, Hintergrund, Schriftart, Ausrichtung etc. variiert werden. Wörter erscheinen größer bzw. fetter, je öfter sie eingetippt werden. Auf diese Weise kann man beispielweise wichtige Wörter hervorheben:

wordle3

                                                           Nachdem ich auf „Randomize“ geklickt hatte, bekam ich dieses Ergebnis:wordle4

Wann setze ich wordle ein?

– Als Titel für ein Display im Klassenzimmer mit den entsprechenden Schlagwörtern

– Als Wörtersammlung von den Schülern, z.B. zu einer Lektüre: „Welche drei Wörter fallen dir zur Lesestunde ein?“

– Als (kreative) Übersicht der Lernwörter

– Als Textanalyse eines Gedichts / einer Website / einer Geschichte – so erkennt man auf einen Blick, welche Wörter häufig vorkommen und dementsprechend wichtig sind – als Beispiel hier ein wordle meines Blogs:

wordle5Hier sieht man recht deutlich, welche Schlagwörter bisher recht häufig verwendet wurden.

2. Tagxedo

Auf http://www.tagxedo.com können auch Wortwolken erstellt werden – allerdings ist es hier möglich, die Worte in bestimmte Formen zu bringen. Auch diese können wieder in Design, Farbe, Schriftart und Ausrichtung der Wörter angepasst werden. Es gibt bereits viele Formen, beispielweise eine Hand:

cropped-cropped-tagxedo.jpgWas ich hier super finde ist, dass man auch eigene Formen hochladen und dann mit Wörtern füllen kann, z.B. einen Mund, wenn man beispielweise Wörter aus dem Worfeld „sagen“ sammeln will.

Wann setze ich tagxedo ein?

Einsetzbar ist es natürlich so wie das wordle-tool:

– Als Titel für ein Display im Klassenzimmer mit den entsprechenden Schlagwörtern, besonders für den Sachunterricht

– Als Wörtersammlung von den Schülern zu einem Thema

– Als (kreative) Übersicht der Lernwörter – besonders für visuelle Lerner empfehlenswert

Habt ihr weitere Ideen für einen sinnvollen Einsatz im Unterricht? Kennt ihr weitere tools, die zu dieser Kategorie passen?

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Ich habe lange Zeit geglaubt, dass ich gar nicht Lehrerin werden kann!

Warum?

Ganz einfach: ich war felsenfest davon überzeugt, dass mein Nachname zu lang ist – das dachte ich damals in meinem kindlich-naiven Kosmos.

Die Lehrer an meiner Grundschule hatten alle sehr kurze Namen mit vier, fünf oder sechs Buchstaben, bestehend aus einer oder zwei SIlben: Frau Grau, Herr Borke, Frau Zwirl.

„Gu-ten Mor-gen, Frau Grau“. Klingt flott. Dynamisch. Zackig. Typische Lehrernamen halt.

Und ich? Mein Name hat drei Silben und 11, e-l-f-, e-l-e-v-e-n,  Buchstaben! Wie hört sich das denn an? Viiiiel zu laaaang! Eines Tages Lehrerin sein? Nein. Geht gar nicht. Ausgeschlossen!

Mit 20 Jahren und dem Abi in der Tasche hab ich mich dann doch fürs Lehramt eingeschrieben. Und soll ich euch was sagen? Sie haben mich genommen. 😉

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I used to think – Now I think

Früher dachte ich … Jetzt denke ich …

Zweck von „I used to think – Now I think“: Am Ende einer Lerneinheit finde ich es sehr interessant, wenn sich die Schüler überlegen, wie sie ihr Denken im Laufe des Unterrichts verändert (hat). Dabei kann jeder bei dieser Routine individuell überlegen, wo, wann und warum sich ihr Wissen weiterentwickelt hat. Weiterlesen